
Bis zum Jahre 1922 trug das einstige Fischerdorf den Namen Kalamaki und war in erster Linie von Griechen bewohnt - inzwischen hat sich der Ort zwar zu einem touristischen Attraktionspunkt mit Ferienhäusern und Yachthafen entwickelt – doch noch immer herrscht hier Ruhe und Beschaulichkeit vor. Es ist insbesondere die türkische High-Society, die Kalkan für sich entdeckt hat, und die hier die Stille und Entspannung findet, die in überfüllten Städten wie
Bodrum fehlt. Zwischenzeitlich haben auch viele Briten Gefallen an dem Badeort gefunden.

Neben Kaşist Kalkander einzige Küstenort zwischen
Fethiye und
Antalya, in dem in größerem Umfang Fischfang betrieben wird. Seit Beginn des Tourismus in den 80er Jahren ist eine ausgeprägte Infrastruktur, bestehend aus Textil- und Souvenirläden, Hotels und Appartementanlagen, entstanden. Nett anzusehen ist der Ortskern mit seinen engen, verwinkelten Gassen und den weißen zweistöckigen Häusern.
Leider besitzt Kalkan wenige Badestrände, dafür aber einen Charterhafen für Motorsegelyachten, von dem sich aus Ausflüge

zu Stränden wie den wunderschönen Dünen-Strand von
Patara oder die malerische Bucht von
Kapıtaş unternehmen lassen. Auch für andere nahe gelegene Ziele eignet sich das ehemalige Fischerdorf als Ausgangspunkt. Die Ruinen von
Xanthos z.B., der Hauptstadt der Lykier, sind nur einen Katzensprung entfernt, ebenso die anderer antiker Stätten wie
Letoon und das vorhin erwähnte
Patara. Beliebt bei Touristen ist auch die faszinierende
Blaue Grotte (Mavi Mağara).
Auch ist Kalkan ein ausgezeichneter Standort für Wanderungen im Mittelteil des
Lykischen Wanderweges, der von
Fethiye nach
Antalya an der Küste Lykiens entlangführt und zahlreiche herrliche Ausblicke auf das Taurus-Gebirge und das Meer bietet.