
Perge
Die besterhaltene Stadt des antiken Pamphylien ist eine archäologische Fundgrube - prächtige Ruinen zeugen von ihrem historischen und kulturellen Reichtum. Gegründet wurde bei Antalya gelegene antike Stadt Perge im 11. Jahrhundert v. Chr. durch griechische Siedler, im 6. Jahrhundert wurde die Stadt dem persischen Großreich einverleibt. Alexander der Große machte sie zu seinem Hauptquartier in Pamphylien. Seine wichtigste Bedeutung erlangte Perge jedoch durch den Tempel der hoch verehrten Göttin Artemis Pergaia. Dieser galt in der Antike als Heiligtum und Wallfahrstätte- konnte aber bis zum heutigen Tag nicht aufgefunden werden.
Prachtvolle Ruinen
Ein absoluter Blickfang ist das aus zwei Rundtürmen bestehende hellenistische Stadttor. Von hier aus zieht sich die rund 20 m breite Kolonnadenstraße, die die Längsachse der Stadt bildet, Richtung Akropolis-Hügel hin. In der Mitte der Straße befindet sich ein Kanal, der Wasser vom Fuß der Akropolis führte. Das Akropolisnymphäum war ein prächtiger, von Statuen und Säulen verzierter Bau, die westlich davon gelegene Palästra, die Ringerschule, entstand zur Zeit von Kaiser Claudius (41-54 n. Chr.).
