
Side / Selimiye
Die rund 75 km östlich von Antalya auf einer Halbinsel gelegene Stadt spielte bis zur frühbyzantinischen Zeit eine wichtige Rolle als See- und Handelsstadt, unter den Römern erlebte sie eine Blütezeit, ehe sie im 10. Jahrhundert den Raubzügen von Arabern ausgesetzt und nahezu alle Gebäude zerstört wurden. Rund 900 Jahre lang blieb die Stadt verlassen. Erst 1895 siedelten sich wieder türkische Aussiedler aus Kreta auf der Halbinsel an. 1947 begannen die Ausgrabungen der historischen Ruinen.
Das antike Side
Selimiye- vom Fischerdorf zur Touristenhochburg
An der südlichen Hälfte des antiken Side liegt Selimiye, das Ende des 19. Jahrhunderts als Fischerdorf gegründet wurde und ab Mitte der 70er Jahre eine Entwicklung zur touristischen Hochburg vollzog. Heute bildet es das Zentrum von Side, in dem sich Läden und Restaurants aneinander reihen. Wer gerne Shoppen geht, ist hier genau richtig. Die Hauptstraße führt direkt zum stimmungsvollen Hafen, an dem viele kleinere Bars und Lokale und – natürlich – die Säulen des Apollon-Tempels warten.
Strände in und um Side
Nicht zuletzt kommen Wasserraten und Sonnenanbeter in Side voll auf ihre Kosten: im Stadtgebiet kann man Wellen und Sonnenstrahlen an Stränden wie dem Küçük Plaj und dem Büyük Plaj genießen. Nördlich des Museums befindet sich der flach abfallende Weststrand, der sich hervorragend für Schnorchler eignet. Im Nordwesten locken die feinsandigen Strände von Çolaklı und Kumköy, im Südosten die Kieselstrände Sorgun und Titreyengöl. Wassersprotmöglichkeiten werden ebenso geboten wie bestmögliche Unterhaltung in Form von zahlreichen Karaoke- und Strandbars.
